Prof. Florian Richter 

erhielt seinen ersten Unterricht im Fach Violine an der Hochschule für Musik & Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ in Leipzig bei Prof. Klaus Hertel. Im Jahr 2000 wechselte er zur Viola, 2001 an das Musikgymnasium „Schloss Belvedere“ Weimar in die Violaklasse von Prof. Erich Krüger. Der mehrfache 1. Bundespreisträger bei „Jugend musiziert“, studierte an der Hochschule für Musik Franz Liszt in Weimar bei Prof. Ditte Leser/Prof. Erich Krüger, das er mit dem Konzertexamen mit Auszeichnung abschloss. Wichtige musikalische Impulse erhielt er bei Kammermusik- und Viola-Meisterkursen unter anderem bei Prof. Alfred Lipka, Prof. Dietmar Hallmann, Prof. Hartmut Rohde, Prof. Martin Spangenberg und Prof. Norbert Brainin. Florian Richter war Stipendiat der Hans & Eugenia Jütting Stiftung, der Deutschen Stiftung Musikleben und der Carl Flesch Akademie. Als Solist spielte er unter anderem unter der Leitung von Johannes Klumpp,  Helmuth Rilling, Stefan Solyom, Michael Sanderling und Marek Janowski. Von 2010 bis 2012 war Florian Richter Solobratscher der Staatskapelle Weimar. Zudem war Florian Richter von 2012 bis 2017 Solobratscher im Staatsorchester Stuttgart. Seit 2011 engagiert sich Florian Richter am Musikgymnasium „Schloss Belvedere“ in Weimar um den Nachwuchs im Fach Viola. Seit August 2017 ist Florian Richter Solobratscher der Sächsischen Staatskapelle Dresden. Florian Richter hat im Oktober 2017 an der Hochschule für Musik Nürnberg eine halbe Professur (W2) für das Fach Viola übernommen.

Kritiken

Begeistert über den Auftritt der jungen Musiker zeigte sich Gotthard Lukas, selbst über Jahrzehnte Musiklehrer und Chorleiter. ,,Die Begeisterung am Spiel ist toll, die Interpretation voller Leidenschaft. Es ist großartig, was der Bratschist dem Instrument entlockt.” ,,Sie leben die Musik, es ist ein ganz beeindruckendes Konzert”, traf Christina Thor aus Crinitz die Meinung vieler Konzertbesucher. ,,Schade, dass zum Auftakt der Konzertreihe mit solch musikalischen Leckerbissen ein paar Plätze frei blieben, da haben Finsterwalder Musikfreunde etwas verpasst”, fand Christian Homagk. ,,Ein tolles Festival mit einem tollen Publikum für eine Kleinstadt”, lobte Florian Richter.

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Solist wird noch von sich reden machen

Mit welch ruhiger Überlegenheit er seinen Part darbot, elastisch mi Tempo, variabel mi Ausdruck, mit langem Atem vorwärtsdrängend und einem eher der Violine vergleichbaren schlanken Ton begabt, das wird wohl allen Hörern Gedächtnis bleiben

TLZ Hans-Jürgen Thiers (2015)

mit Leidenschaft und voller Enthusiasmus das ,,Leib- und Magenstück” für alle Bratschisten, wie es Florian Richter in seiner Stückerläuterung bezeichnete, zu Gehör brachten.

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